Einmal lebt ich
Premiere
Gilla Cremer
»Einmal lebt ich«
nach einem Roman von Natascha Wodin
Donnerstag, 6.12. - 20.00
Freitag, 7.12. - 20.00
Samstag, 8.12. - 20.00
Sonntag, 9.12. - 20.00
Gilla Cremer gehört seit Gründung des Theater Tilbut 1982 zu den wichtigsten Trägern der freien Theaterszene Frankfurts. Nach den vier Tilbut-Produktionen, brachte sie 1987 mit »Odyssee Embryonale« ihr erstes Solo heraus, das immer noch erfolgreich gespielt wird. Mit Max Eipp produzierte sie im Februar dieses Jahres Christopher Durangs »Gebrüllt vor Lachen«, das an den Städtischen Bühnen erstaufgeführt wurde. Den vom westlichen Wohlstand privilegierten Frauentypen mit ihren Neurosen setzt sie nun in ihrem neuen Solo »Einmal lebt ich« nach dem gleichnamigen Roman von Natascha Wodin die Probleme einer Tochter russischer Flüchtlinge entgegen, die im Wirtschaftswunderland um ihre Integration kämpft. Aufgewachsen unter den Verschleppten und Entwurzelten in einer Flüchtlingssiedlung am tristen Rand einer westdeutschen Stadt, besitzt die »Russki« oder »Lusch« nur den leidenschaftlichen Wunsch, zu denen zu gehören, die sie ausstoßen. Mit trotzigem Aufbegehren, mit ihrem durch keine Strafe zu entmutigenden Freiheitsdrang löst sie sich von ihrem Vater, dem gewalttätigen Herrscher über ihr Leben. Ihr Traum ist die Ehe mit einem »deutschen Retter«...
Es spielt: Gilla Cremer Regie: Max Eipp Text und szenische Mitarbeit: Natascha Wodin Musik: Hennes Holz
