Prometeo
Ausstellung
Brigid Ibell
»Prometeo«
Mittwoch, Ausstellungseröffnung 5.3. 20.00
Im Oktober 96 haben wir Brigid Ibell während des FIM-Musik-Festivals kennengelernt. Musik ist für sie die wichtigste Quelle der Inspiration, Farbe das wichtigste Ausdrucksmittel für ihre Malerei.
Brigid Ibell setzt musikalische Themen von Opern (Wagner, Verdi), aber auch von modernen Komponisten in Farbe um. Für unser Foyer hat sie Bilder aus ihrer Serie Prometeo ausgewählt, zu der sie durch die Komposition Luigi Nonos angeregt wurde.
Die explosive Kraft sowie der gestenreiche spontane Duktus der pastos aufgetragenen Farbe lassen figürliches Geschehen lediglich erahnen und machen sie damit zu einem sinnlichen Erlebnis für jeden Betrachter.
Die in Südafrika geborene Brigid Ibell besuchte drei Jahre die Kunsthochschule in Cape Town. Von 1981 bis 1982 studierte sie in Paris, woran sich ein dreijähriger Aufenthalt in Italien schloß. 1993 lernte sie Hermann Nitsch auf der Salzburger Akademie kennen, welcher sie 1994 in seine Klasse für interdisziplinäre Kunst an der Städelschule aufnahm.
