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Der Gott des Gemetzels

Ingeburg Amode, Hans-Peter Schupp, Petra Gomes, Armin Hauser

Theatercompagnie Tagträumer

»Der Gott des Gemetzels«

von Yasmina Reza

Mittwoch,   30.1.13 20.00 Eur 15/11
Donnerstag, 31.1.13 20.00 Eur 15/11
Freitag,    1.2.13 20.00 Eur 15/11
Samstag,    2.2.13 20.00 Eur 15/11
Dauer:ca. 90 Minuten

Zwei Elfjährige prügeln sich im Park, der eine verliert dabei zwei Zähne. Unter aufgeklärten Leuten, wie es die Eltern der Kontrahenten sind, spricht man so etwas gemeinsam durch und einigt sich. Ein friedfertiger Austausch über Zivilisation, Gewalt und Grenzen der Verantwortlichkeit beginnt. Daraus wird dann ein Elternabend mit furiosem Verlauf, in dem die dünne Haut bürgerlicher Kultiviertheit erst sichtbar wird und dann platzt. Vier Erwachsene geraten aus der Fassung. Und auf dem Schlachtfeld dieser Komödie versinkt dann nicht nur ein Handy in der Tulpenvase...

Mit diabolischem Humor spießt Yasmina Reza in ihrem jüngsten Stück unsere bürgerliche Gesellschaft auf und legt auf unterhaltsame Weise die Abgründe unter der dünnen Schicht von Kultiviertheit offen.

»Yasmina Rezas Stücke handeln unterhaltsam und nachdenklich, nie sentimental oder selbstgefällig, von den ältesten Passionen, erzählen von den Komödien des Verstandes und der Politik der Gefühle: auf jener nie endenden Reise von Menschen aufeinander zu, aneinander vorbei.« (Peter Becker, theater heute)

»Brendel folgt Rezas Stück mit einem guten Gespür für Rythmus und Pointen, für das Bemühen der Paare, Konversation aufrecht zu erhalten...« (FNP)

»Es wird viel geredet, gestritten, schwadroniert, die Konflikte entladen sich immer wieder und mit viel Witz. ... Und dann kommt er mit aller Kraft zum Vorschein: der Gott des Gemetzels.« (FR)

»»Der Gott des Gemetzels« ist die Mischung aus Psychodrama und Gesellschaftssatire überschrieben, bei dem die Schlägerei zwischen zwei dummen Jungs die um Wiedergutmachung ebenso wie um Schuldzuweisung bemühten Eltern zusammenführt. Yasmina Reza hat die Konstellation ausgedacht, um die mit Konventionen maskierten Protagonisten auf dem glattpolierten Parkett lustvoll ins Rutschen zu bringen. Veronika Brendel hat das Stück ..inszeniert und die Seichtigkeiten mancher Salonkomödie instinktsicher umschifft.« (FAZ)

Das Stück hatte im Oktober 2009 bei uns Premiere, wurde mehrfach erfolgreich gespielt und wird nun noch einmal für eine Serie wiederaufgenommen.

Regie: Veronika Brendel
Véronique Houillé: Ingeburg Amode
Michel Houillé: Armin Hauser
Annette Reille: Petra Gomes
Alain Reille: Hans-Peter Schupp
Fotos: Sabine Lippert

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