Dieter PeukertDieter Peukert
Ausstellung

Dieter Peukert

»Im neuen Gewand«

Polaroid und Collage

Dienstag, 6.10.15 20.00 - frei
Freitag, 30.10.15 17.00-19.00 - frei
Freitag, 14.11.15 17.00-19.00 - frei
verlängert bis 16. November 2015; Kurzfilme am 30.10. und 14.11. von 17.00-19.00 Uhr

Ergänzend zur Ausstellung »Im neuen Gewand« lädt Dieter Peukert zu einer Kurzfilm Trilogie an zwei Abenden ein: Unter dem Titel »Urgewalt - Kontemplation - Katharsis« zeigt er seine Kurzfilme, halluzinatorische Protokolle über Fukushima, die Komplexität der Natur und den 'Reset' unserer Kulturgeschichte. Die Filme wurden im Staatstheater Wiesbaden/Wartburg 2012 unter Regie von Dirk Schirdewahn uraufgeführt. Die Filme werden jeweils vor Theatervorstellungen in unserem KunstFoyer am Freitag, den 30.10. und Samstag, den 14. 11. jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr gezeigt.

Dieter Peukert wurde 1953 in Worms geboren. Seine ersten künstlerischen Einlassungen datieren in die 60iger Jahre unter dem Einfluss von Kandinsky, John Ford, der West Coast Musik, dem Medienwissenschaftler Marshall McLuhan und der Kunstphilosophie der japanischen 'Literati'.

Er dreht experimentelle Kurzfilme, beginnt zu malen und wird Schüler von Christa Moering in Wiesbaden. Ausstellungen finden in Wiesbaden, Nepal und Peru statt, Anfang der 80iger zieht es ihn nach Los Angeles. Er knüpft Kontakte zur Musikszene und fängt an, sich mit dem Medium Polaroid zu beschäftigen. Billy Preston (Pianist für Beatles und Stones) sagt beim "Wiener Schnitzel Abend" im Hause des Künstlers in Topanga Canyon, "Peukert sei der Lennon/McCartney der Polaroid Kunst". Seine Arbeiten finden Anklang und in der Stadt des Films ist es für ihn ein folgerichtiger Schritt hin zu dem 2. Medium dem filmischen Genre. Er animiert seine malerisch überarbeiteten Polaroids u.a. für David Bowies Tin Machine Video, das in Cannes 1989 uraufgeführt wird. Im Laufe der Zeit ergibt sich aus dem dort entwickelten umfangreichen Material, die Beschäftigung mit dem Medium selbst (Wirklichkeit und sekundäre mediale Wirklichkeit). Aus der sekundären Wirklichkeit jedweder Manipulation, sei es malerische Bearbeitung, Fragmentierung, oder De- und Rekonstruktion entstehen Cibachromes, Leuchtkästen, Digitaldrucke, Skulpturamen, Collagen. Dieter Peukert bewegt sich souverän zwischen Konkretion und Abstraktion im Sinne des Überwindens der normativen Kraft des Faktischen.

Peukert lebt und arbeitet in Wiesbaden. Eine Einführung in die Ausstellung gibt Hanns A Georgi, CP Galerie Wiesbaden.

Die Ausstellung ist geöffnet vom 7.Oktober bis 16. November 2015 Mo. - Fr. von 11.00 bis 18.00 Uhr und zu den Theaterveranstaltungen.

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