Kaos oder die Furie des Verschwindens
Premiere
Ensemble 9. November
»Kaos oder die Furie des Verschwindens«
Ein musiktheatralisches Gesamtkunstwerk
Donnerstag, 15.10.26, 20.00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Freitag, 16.10.26, 20:00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Samstag, 17.10.26, 20:00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Sonntag, 18.10.26, 20:00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Montag, 19.10.26, 20:00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Dienstag, 20.10.26, 20:00 Uhr, Eur 18/12 Karten
Der Kampf zwischen Poesie und Prosa, im heutigen Weltzustand von »Kaos, der Furie des Verschwindens« und der Zerstörung ist das Arbeitsthema des Gesamtkunstwerks, das sich das E9N zur Aufgabe gemacht hat.
In seinem neuen Stück unternimmt es das E9N, dem durch Krieg und Wissenschaft öffentlich vorherrschenden Gewicht prosaischer Sprache, mit dem poetischen Gegenüber eines theatralischen Gesamtkunstwerks, einer ästhetischen Kampfposition, dem nicht nur Kunstverschwinden, zu widersprechen.
»Da nun aber die poetische und prosaische Vorstellungsweise und Weltanschauung in ein und demselben Bewußtsein zusammengebunden sind, so ist hier eine Hemmung und Störung, ja sogar ein Kampf beider möglich.« (Hegel)
»Das Individuum, wie es in dieser Welt des Alltäglichen und der Prosa erscheint, steht in der Abhängigkeit von äußeren Einwirkungen, Gesetzen, Staatseinrichtungen, bürgerlichen Verhältnissen. So bleibt die Selbständigkeit und Freiheit ihres Willens durch äußere Umstände und Zufälle bestimmt und durch die Hemmungen der Natürlichkeit gehindert.
Dies ist die Prosa der Welt, und der Kampf um die Lösung des Widerspruchs kommt nicht über den Versuch und die Fortdauer des stetigen Krieges hinaus.« (Hegel)
PROSA
Resilienz I bioethischer Rat I ein gewohntes Bild I jeden Tag Bilder von brennenden Kindern I wenn Systeme sich erschöpfen I Logik moderner Kriege I Herrschaftsfreier Dialog I Massaker I Gewalt und Vertreibung I Inhaftierungssystem I sogenannter Waffenstillstand I Netzwerk von Folterlagern I Tötungszonen I Hunger der Kinder I Friedensverhandlungen I humanitärer Transfer I managen I Siedlerkolonialismus I verschwinden auf andere Weise I einebnen I Alexander der Große I Napoleon I Churchill I Hund Esel Kind Greis I Not Hunger Seuchen I Genozid I Suizid I aushungern I alles in einem Gespräch Thema I das ist der Krieg I und der Krieg danach I und danach der Krieg I Realität beim Namen nennen.
»Entwertung der Sprache durch den Verlust ihrer Übereinstimmung mit der Realität« (Le Monde11.10.25)
Die Inszenierung unternimmt es, im Zugleich mit dem Ernst der den Prosatexten zu Grunde liegenden prosaischen Realität, im Ganzen von komponierter Musik, filmisch bildender Kunst, Raum, Lichtdesign, auf der Bühne real darstellendem Spiel, die Gesamtästhetik eines Gesamtkunstwerks zu erzeugen.
Regie, Dramaturgie, Bildende Kunst: Dr. Wilfried Fiebig
Schauspiel: Katrin Schyns, Richard Köhler, Myriam Tancredi
Komposition und Piano: Theodor Köhler
Violine: Katrin Becht
Cello: Gabriel Mientka
Lichtdesign: Johannes Schmidt
Grafik: Jörg Langhorst
Leitung E9N: Helen Körte, Dr. Wilfried Fiebig
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Do. 15.10.26, 20.00 Uhr,
Fr. 16.10.26, 20:00 Uhr,
Sa. 17.10.26, 20:00 Uhr,
So. 18.10.26, 20:00 Uhr,
Mo. 19.10.26, 20:00 Uhr,
Di. 20.10.26, 20:00 Uhr,
Preiskategorien
Voll 18
ermäßigt 12
